Luftsicherheitsgebühren

Die Kontrolle von Passagieren an den Flughäfen ist eine hoheitliche Aufgabe des Staates und obliegt in Deutschland den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern. Sie beauftragen für die Durchführung an den deutschen Flughäfen private Sicherheitsunternehmen. In Bayern ist eine Landesgesellschaft für die Durchführung der Passagierkontrollen verantwortlich.

Für jeden kontrollierten Passagier an den deutschen Flughäfen müssen die  Fluggesellschaften eine Luftsicherheitsgebühr an den Bund oder das Land entrichten. Diese Gebühr beträgt bis zu 10 Euro pro Passagier. Die Fluggesellschaften zahlen somit für ihre Passagiere jährlich Luftsicherheitsgebühren in Höhe von insgesamt rund 700 Mio. Euro.

Die Fluggesellschaften arbeiten mit den Behörden und den Flughäfen kontinuierlich daran, die Luftsicherheitskontrollen für die Passagiere in Deutschland so angenehm wie möglich und so effektiv wie nötig zu gestalten. Dabei hat die Sicherheit stets für alle Beteiligten höchste Priorität. Aber auch der wirtschaftlichen Gestaltung der Abläufe wird zunehmend Bedeutung eingeräumt. Behörden, Flughäfen und Airlines versuchen, durch eine enge Zusammenarbeit und ein kontinuierliches „Best-Practice-Management“ die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit weiter zu verbessern.